Benutzer Oberfläche ¶
Programm starten ¶
Abstract
- Starten Sie das Programm.
Auf dem Desktop befindet sich das Icon ELITECAD ME17.

Doppelklick auf das Icon
- ELITECAD ME17 startet und initialisiert die verschiedenen Komponenten.
Benutzer Oberfläche ¶

Die Oberfläche kann je nach Installation und Bildschirmauflösung anders aussehen.
Titelzeile ¶

In der Titelzeile des Programms steht, welches Projekt geladen ist, in welchem Baukörper und Geschoss Sie sich momentan befinden und welche Datei geöffnet ist. Weiters ist in der Titelzeile das «Willkommen bei ELITECAD!»-Fenster mit aufrufbar. Das «Infofenster» kann ebenfalls mit
aufgerufen werden und es wird die Anzahl der vorhanden Infos angezeigt.
Funktionassistant ¶

In diesem Textfeld können Funktionen gesucht und auch gestartet werden. Alle Funktionen, welche die eingegebene Zeichenfolge enthalten, werden zur Auswahl angeboten.
Menüleiste ¶
Die Menüleiste mit aufgeklapptem und erweitertem Menü ÄNDERN > ELEMENTE > AUSRUNDEN
Werkzeugleisten ¶
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Die Werkzeugleisten bieten einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Befehle. Viele der Symbole – auch als Icons bezeichnet – finden Sie mit gleicher Bedeutung in den entsprechenden Menüeinträgen wieder.
Werkzeugverwaltung ¶
In der Werkzeugverwaltung sind mehrere Werkzeugleisten zusammengefasst. Diese können nach Bedarf auf- und zugeklappt werden. So können auf wenig Platz viele Funktionen untergebracht werden. Die Reihenfolge der Leisten kann angepasst werden und es können eigene neue Leisten hinzugefügt werden.
Eigenschaftsleiste ¶

Die Eigenschaftsleiste zeigt immer die Eigenschaften des aktiven Teils, oder es sind Eigenschaften für eine auszuführende Manipulation. Es gibt Eigenschaftsleisten für Manipulationen, Elemente, Schraffuren, Vermassung, Text, 3D-Körper und Bauteile. Im Beispiel sehen Sie die Eigenschaftsleiste vom Kreis.
Eingabehilfe ¶
Die Eingabehilfe besteht aus zusätzlichen Funktionen, die sich je nach gewählter Funktion unterscheiden. Die Funktionen der Eingabehilfe können mit der Tab -Taste auch am Cursor angezeigt werden.
Nicht jede Funktion besitzt diese erweiterten Funktionen. Grundsätzlich sind dies die Erstellfunktionen und die Manipulationen am Handle (Griffpunkt).
Beispiel Zeichnungsfunktion Polygon mit den Zusatzfunktionen für Bögen:

Beispiel Manipulation am Handle eines Polygons:
CAD-Eingabefenster ¶

Im Eingabefenster sind die Bildeigenschaften, die Informationszeile, die Eingabezeile und der Status untergebracht.
Bildeigenschaften ¶

Diese Befehle sind fest verankert. Sie steuern, wie die Daten am Bildschirm angezeigt werden. Zoomfaktor, Ausschnitt, Darstellung usw.…
Informationszeile ¶
Diese Zeile zeigt Ihnen Aufforderungen, was Sie innerhalb einer Funktion eingeben oder bestimmen müssen.
Eingabezeile ¶
In der Eingabezeile geben Sie Informationen an das Programm weiter. Dies können Texte, Koordinaten oder bei Abfragen Bestätigungen sein.
Statusfenster ¶

Im Statusfenster können Sie die Darstellungstiefe, den Massstab, die Einheiten und das Blattformat auswählen.
Statuszeile ¶

Die Statuszeile ist die unterste Zeile des Programms. Im linken Bereich werden Bestätigungen angezeigt, z. B. eine Speicherung der Arbeitskopie wurde erfolgreich durchgeführt.
Ist die Arbeit mit Ordnung aktiviert, wird die Ordnung (Modell, Gruppe, Klasse, Ebene) des aktiven Objekts in der Statusleiste angezeigt.
Ganz rechts steht die aktuelle Lage der Arbeitsebene. "Z" steht für die Achse, "Z0" gibt die Höhe auf dieser Achse an.
Ansichtenverwaltung ¶
Bei komplexen Projekten ist die Verwaltung der verschiedenen Pläne und Ansichten ein zentrales Thema. Noch interessanter wird diese Verwaltung, wenn darin auch Abhängigkeiten beinhaltet werden sollen. Dank der Drag&Drop Technologie in ELITECAD ist es möglich, sehr intuitiv eine fast beliebige Anzahl von Ansichten mit deren Abhängigkeiten übersichtlich zu handhaben.
Mehr Info zur Ansichtenverwaltung
Ordnungsverwaltung ¶

ELITECAD nutzt die sehr mächtige und weitreichende Ordnungs¬struktur mit Mustern, Gruppen, Klassen und Ebenen. Diese Ordnung kann ausserordentlich produktiv genutzt werden, verlangt aber nach einer intensiven Auseinandersetzung der Anwender.
Mehr Info zur Ordnungsverwaltung
Layerverwaltung ¶
Die Layer sind eine zusätzliche einfache lineare Struktur.
Projekte können nun mit beiden Strukturen (Ordnungen und Layers) parallel bearbeitet werden, so dass sich die Anwender entweder für die eine oder andere Struktur entscheiden können.
Mehr Info zur Layerverwaltung
Zeichnungsstruktur ¶

Zusätzlich zu Layer und Ordnungsstruktur kann eine ELITECAD – Zeichnung auch mit Hilfe von Baugruppen hierarchisch strukturiert werden. Dabei definiert eine Baugruppe eine Zusammenfassung von ELITECAD Bauteilen (Muster und Objekte) zu einer logischen Einheit.
Ein Bauteil kann ein einzelnes Muster sein oder ein Objekt, welches aus mehreren Mustern zusammengesetzt ist. Objekte sind insbesondere 3D-Objekte, welche über mehrere Muster erzeugt werden (z. B.: 2 Ansichtenkörper, Boolesche Operationen).
Eine Baugruppe kann auch Unterbaugruppen besitzen. Somit kann eine Baumstruktur gebildet werden, deren Tiefe beliebig ist.
Die obersten Baugruppen werden auch als Hauptbaugruppen bezeichnet.
Wird eine neue Baugruppe erzeugt, so muss dieser ein eindeutiger Name zugewiesen werden. Ist dies nicht der Fall, wird der Name automatisch durch eine Zahl am Ende ergänzt.
Mehr Info zur Zeichnungsstrukturverwaltung
Infofenster ¶

Im Infofenster werden Ihnen Informationen angezeigt, wie z.B. Auflistungen von Elementwerten, Größen, Strukturen oder Informationen beim Einlesen von Daten.
Mit einem Doppelklick ins Infofenster wird es in den Vordergrund geschaltet.
Infoblase ¶

Die Meldungen des Infofensters können auch im Infobereich (Taskleiste) des Betriebssystems angezeigt werden.
Voraussetzung: Aktivierte Option „Benachrichtigungen als Infoblase anzeigen“ in ELITECAD Menü Einstellungen > Optionen > System > Oberfläche
Linien zeichnen ¶
Die Grundfunktionen für das Erstellen von Linien sind die Einzellinie, das Polygon, das Rechteck und die Breitlinie.

Wählen Sie eine dieser Funktion, erscheint die Eigenschaftsleiste der Elemente.

Die Linie setzt sich aus dem Linien- und Stifttyp zusammen.
Linientypen ¶
Es stehen 9 "feste" Linientypen zur Verfügung. Daneben können weitere eigene definiert werden.
Stifttypen ¶
Es gibt eine Auswahl von 1024 verschiedenfarbigen Stifttypen. Mit einem Klick auf das Farbquadrat öffnet sich die Auswahl. Es gibt verschiedene Farbtabellen: sortiert nach Stiftnummer, nach Farbwerten oder nach Grauwerten.

Die Linie erscheint in der entsprechenden Farbe auf dem Bildschirm. Jeder Stiftfarbe ist eine Stiftdicke zugeordnet.
In den Farbeigenschaften kann die Bildschirmfarbe, Druckfarbe und die Stiftdicke pro Stiftnummer eingestellt werden. Sind Sie mit den Stiftnummern und der dazugehörenden Stiftdicke noch nicht vertraut, öffnen Sie die Maske über das Menü EINSTELLUNGEN > FARBEIGENSCHAFTEN.
Hinweis
Der Stift 0 wird nur auf dem Bildschirm dargestellt, auf dem Ausdruck erscheinen diese Linien nicht.
Cursor ¶
Der Cursor besteht aus dem Marker, dem Fadenkreuz, dem Pfeil und bei einer Eingabe eines Punkts zusätzlich aus dem Wertefeld. Der Marker gibt immer die letzte Position an. Sobald der Cursor orthogonal zur letzten Position steht, erscheinen temporäre Hilfslinien mit der Anzeige des Winkels. So können Sie prüfen, ob Sie orthogonal zeichnen.

Der Cursor reagiert, sobald er in der Nähe eines Fangpunkts ist und zeigt mit einem Symbol an, um welche Art von Fangpunkt es sich handelt.
Temporäre Bezugspunkte und Hilfslinien ¶
Beim Zeichnen müssen oft Bezüge zur bereits erstellten Geometrie hergestellt werden.
Einen Bezugspunkt erstellen Sie, in dem Sie kurz auf der gewünschten Stelle mit dem Cursor verharren, das Programm stellt den Bezugspunkt als oranges Kreuz dar.
Statt auf dem Punkt zu verharren, kann auch die Shift -Taste gedrückt werden.
Die temporären Bezugspunkte werden nach jedem Klick wieder gelöscht. Manuell können die Punkte gleich gelöscht werden, wie sie erstellt wurden.d.
Linie bis senkrecht unter eine Wandecke ziehen:

Linie in die Verlängerung einer bestehenden Linie ziehen:

Eine neue Linie soll parallel zu einer bestehenden Linie sein:

Eine Linie in die Mitte zweier Punkte zeichnen.
Hinweis
Erscheinen beim Zeichnen keine temporären Hilfslinien oder Bezugspunkte, dann ist in der Konfiguration des Autofangs die Funktionalität deaktiviert oder verändert worden.
Konfiguration Autofangmodus:
Rechte Maustaste > Konfiguration Autofangmodus…

Bild drehen, zoomen, verschieben ¶
Bild bewegen ¶
Halten Sie gleichzeitig Ctrl + mittlere Maustaste gedrückt halten und die Maus bewegen Sie die Maus oder bei gedrückter Ctrl -Taste die Pfeiltasten auf der Tastatur ↑ ↓ ← → benützen.
Bild ins 3D drehen ¶
Wenn Sie die mittlere Maustaste gedrückt halten und die Maus bewegen, drehen Sie das Modell in 3D. In der 2D-Version ist das mit den Standardeinstellungen nicht möglich.
Die Mausbewegungen werden dabei nur auf dem Bildschirm angezeigt.
Bildausgangslage ¶
Diese Funktion wählen Sie, um von einem gedrehten Bild wieder in die Ausgangslage zu kommen. Ausgangslage bedeutet Sicht normal zur Arbeitsebene und Blattformat zentriert auf dem Bildschirm.
Die Tastenkombination Ctrl+Space klappt eine gedrehte Arbeitsebene wieder flach.
Bild zoomen ¶
Gleichzeitig Shift + mittlere Maustaste gedrückt halten und die Maus auf und ab bewegen. Nach oben wird das Bild vergrössert, nach unten verkleinert.
Verfügen Sie über eine Maus mit Scroll Rad, so kann mit diesem Rad gezoomt werden.
Dabei wird über die aktuelle Cursorposition gezoomt.
Tipp
Möchten Sie die aktuelle Arbeitsebene behalten und nur auf das Format zoomen, können Sie dies über die Funktion ZOOM AUF FORMAT.
Zoom by 2 Punkte ¶
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Hierbei geben Sie zwei Punkte (P1, P2) über eine Diagonale an. Dieser Bereich wird dann gezoomt, und am Bildschirm angezeigt.

Bilddarstellungen ¶
| Drahtmodell | Pixel-Hiddenline | Solidmodell | Kanten |
|---|---|---|---|
| Ctrl+D | Ctrl+H | Ctrl+D | Ctrl+K |
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