Innenraum EG ¶
Hilfslinien ¶
Als nächsten Schritt zeichnen Sie Hilfslinien, um die wichtigsten Umrisse der Innenwände zu definieren. Einige Hilfslinien gehen durch Kantenmittelpunkte oder liegen in der Mitte zwischen zwei Punkten. Ein geübter Zeichner kann sich dank der Fangfunktionen mühsames Rechnen ersparen.
Art der Eingabe ¶
In der Eigenschaftsleiste wird zwischen zwei Eingabearten unterschieden, die aber erst bei mehreren Werten zum Tragen kommen. Die einzelnen Werte müssen durch ein Komma getrennt sein.
Relative Parallelenabstände ¶

Die Abstände werden von jeder Hilfslinie aus wieder neu abgetragen.
Absolute Parallelenabstände ¶

Die Abstände werden immer von dem ursprünglich angeklickten Element aus abgetragen.
Workshop
- Zeichnen Sie als erstes eine vertikale Hilfslinie in der Achse des Gebäudes.
Sobald das Fangsymbol Mitte Element erscheint, können Sie die Hilfslinie setzen.
- Tragen Sie nun weitere Hilfslinien mit einem parallelen Abstand zu der ersten Linie ab. Die Hilfslinien werden auf die Seite abgetragen, auf die Sie mit dem Cursor klicken.
> P1
> P2

- Ergänzen Sie auf die gleiche Art die horizontalen Geolinien.

- Erstellen Sie mit der Funktion KREIS ÜBER RADIUS einen Hilfskreis. Den Radius tragen Sie in der Eigenschaftsleiste ein > 80. Zusätzlich ist der Kreis tangential zu den beiden Hilfslinien. Beim Wählen der Hilfslinien muss das Fangsymbol an Element erscheinen und der Cursor muss auf der jeweils abgebildeten Seite der Hilfslinie stehen.

Innenwände ¶
Die Wände werden über eine Achse definiert. Bei späteren Änderungen der Dicke einer Wand wird die Änderung von der Achse neu abgetragen. Bei Aussenwänden sollte die Achse aussen liegen, bei Innenwänden ist es weniger wichtig auf welcher Seite die Achse liegt. Als Regel kann zum Beispiel in Treppenhäusern und Gängen die Achse immer auf der Innenseite erstellt werden.
Workshop
Erstellen Sie die Wände im Erdgeschoss.
- Wählen Sie die Funktion WAND ERSTELLEN und nehmen Sie die markierten Einstellungen vor.

- In der Eingabehilfe ist als Standard die Zeichnungsfunktion Polygon aktiv.
Erstellen Sie die Innenwände. Um eine Wand abzuschliessen, klicken Sie nochmals auf den Endpunkt.
Startpunkt > P1; Endpunkt > P2 Doppelklick; Richtung > P3

- Bei der Innenwand mit der runden Ecke müssen Sie nach dem Punkt P2 in der Eingabehilfe die Kreisfunktion Kreisbogen über 3 Punkte wählen, um den Bogen zu zeichnen.
- Erstellen Sie die restlichen Innenwände.

- Hilfslinien löschen.

Erklärung
Hilfslinien löschen
Die Funktion GESAMTE HILFS-GEOMETRIE LÖSCHEN löscht alle gezeichneten Hilfslinien.
Türen ¶
Der Detailierungsgrad der Türen ist abhängig von der gewählten Darstellungstiefe. Die Türhauptmasse, wie Breite, Höhe und Schwelle können direkt in der Eigenschaftsleiste verändert werden. In der Türmaske wird definiert, ob die Werte roh oder fertig abgetragen werden.
| Fertiglichte | Rohlichte |
|---|---|
|
|
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Workshop
Erstellen Sie Türen mit dem Typ "Standard".
- Wählen Sie die Funktion TÜR ERSTELLEN und kontrollieren Sie die Einstellungen.

- Setzen Sie einen temporären Bezugspunkt BP, bewegen Sie den Cursor auf die Wand und tragen Sie den Abstand 70 cm ein.
Jetzt können Sie mit dem Mauszeiger die Platzierung definieren. Die Tür bewegt sich entweder nach links, nach rechts oder zur Mitte des Positionierungspunktes PP.
Durch Betätigung der linken Maustaste wird die Tür an der gewählten Position gesetzt.

- Ergänzen Sie nun die restlichen Türen. Die Aussentüre liegt in der Mitte der Wand und ist 90 cm breit.


- Schiebetüre
Wählen Sie den Typ "Schiebetüre" und nehmen Sie die Einstellungen vor.
Setzen Sie die Schiebetüre mit einem Abstand von 20 cm zur Ecke und platzieren Sie die Schiebetüre entsprechend der Vorlage.
Modelldarstellung Grundriss 

- Brechen Sie die Funktion mit Esc ab.
AR-Objekt bearbeiten / bewegen ¶
Ein falsch gesetztes AR-Objekt lässt sich sehr einfach nachträglich ändern oder neu positionieren.
Workshop
Bei einer Türe soll die Öffnungsrichtung geändert werden und die Türe soll in der Wand verschoben werden.
- Ändern Sie die Türöffnungsart.
Wählen Sie die Türe am einfachsten mit einem Klick auf den Bogen > P1. Die Türe erhält Handles und die Eigenschaftsleiste mit den Einstellungen dieser Türe wird angezeigt. Zusätzlich zu den Dimensionen sind Änderungsfunktionen in der Eigenschaftsleiste enthalten.
Wählen Sie die Funktion TÜRANSCHLAG ÄNDERN.

Sobald Sie die Funktion wählen, ist die Türe für die Änderung bereit. Definieren Sie die Platzierung mit dem Mauszeiger neu > P2.
- Die Türe ist immer noch aktiv (Magenta, Eigenschaftsleiste und Handles). Sie kann nun direkt verschoben werden.
Den Cursor auf den Türhandle bewegen bis der Cursor das Anzeigesymbol zum Doppelpfeil wechselt. Das Handle wählen > P1.
In der Eingabehilfe die Verschiebeoption wählen (ist als Standard vordefiniert) und mit Zuhilfenahme eines temporären Bezugspunktes die Türe mit 70 cm zur Raumecke neu platzieren.
- Brechen Sie die Funktion mit Esc ab.
- Bearbeiten Sie die Aussentüre.
Wählen Sie die Aussentüre mit einem Klick und ändern Sie die Schwellenhöhe auf 13 cm.

- Speichern Sie eine Arbeitskopie Ctrl+W.
Wandöffnungen ¶
Eine Wandöffnung ist ein reiner Wandausschnitt ohne Anschlagsparameter. Die Wandöffnung kann an einer diagonalen blauen Linie im Grundriss später wiedergewählt oder bearbeitet werden.
Workshop
Setzen Sie eine Wandöffnung in die Mitte des Gangs. Sie lernen dabei den Fangmodus optimal einzusetzen.
- Wählen Sie die Funktion WANDÖFFNUNG ERSTELLEN und kontrollieren Sie die Einstellungen.

- Die Wandöffnung soll zur Mitte des Gangs ausgerichtet sein.
Setzen Sie zuerst den temporären Bezugspunkt BP1, mit dessen Hilfe Sie den Bezugspunkt BP2 setzen können. Zum Mittelpunkt gelangen Sie nun, indem Sie noch den Bezugspunkt BP3 setzen. Setzen Sie die Öffnung in die Wand.




